Detektionsprinzip

Elektrische Biochips — eine universelle bioanalytische Plattform

Herzstück aller Systeme ist ein Einwegsensor auf Siliziumbasis. Der Sensor besteht aus zwei Teilen: dem Bio-Interface und dem nanostrukturierten Siliziumchip als Signalgeber. Jeder Biochip besitzt sechzehn Positionen und erlaubt so die Messung unterschiedlicher Analyte in einer einzigen Analyse. Während dieser Analyse hat die Probe direkten Kontakt zur Biogrenzfläche, deren Hauptmerkmal die Spezifität zum jeweiligen Analyt ist. Das Bio-Interface erhält diese Spezifität durch eine geeignete biologische Komponente (z. B. Antikörper, Oligonukleotid), die selektiv den Analyten binden kann. Dies erlaubt die Trennung des Analyts von anderen Spezien in der Probe. Der Siliziumchip wirkt als elektrische Messeinheit für den Analyten mit dem Ziel einer enzymatischen und elektrochemischen Reaktion. Das Arbeitsprinzip einer solchen Analyse ist die direkte Verknüpfung von elektrischem Signal zur Analytmenge in der Probe.

 

Schematische Darstellung des Detektionsprozesses:

Detektionsprozess

Abstand_weiss5Pix

Die hochempfindliche Auslesung des elektrischen Transducers ist schlagfest und unempfindlich gegen Trübung und andere optische Interferenzen.

Biochips mit 16 Positonen und Wafer mit Biochips

Elektrischer Biochip mit 16 Positionen
  Wafer mit elektrischen Biochips

Abstand_weiss5Pix